Ares

"Sir Ares", geb. Oktober 2015 ist geimpft und gechipt, hat keine Papiere, ist kastriert und gesund (hat einen kleinen Nabelbruch).

Er kann sehr gut kurze Zeit alleine bleiben und fährt gerne im Auto mit.

Er hat keine Ausbildung, zeigt sich aber auch relativ genügsam und freut sich über ausgedehnte Spaziergänge. Er ist mit zwei Katzen aufgewachsen und versteht sich prima mit ihnen. Andere Kleintiere kennt er im Haus nicht. Draußen werden Kleintiere manchmal gejagt, wobei der Jagdtrieb sich sehr in Grenzen hält.

Er ist verträglich mit allen Artgenossen und sehr souverän im Umgang mit ihnen. Sowohl bei kleinen Beißern, als auch bei großen Pöblern geht er dem Konflikt gekonnt aus dem Weg. Fürs Toben ist er immer zu haben, egal ob mit Rüden oder Hündinnen und teilt auch gerne seinen Futternapf und sein Körbchen. Er ist auch mit einem Kind (5 Jahre alt) aufgewachsen und zeigt sich verträglich.

Sein Problem besteht ausschließlich im Umgang mit Menschen, die sich aus seiner Perspektive bedrohlich verhalten. Im Zweifel kann das jemand sein, der schnell auf einen zujoggt, oder jemand der mit dem Fahrrad von hinten vorbeidüst und ihn dabei erschreckt. Es kann auch jemand sein, der unerwartet irgendwo im Gebüsch hockt, oder jemand der plötzlich im Vorbeigehen die Hand ausstreckt um Ares zu streicheln.

Seine Stärke ist die Abrufbarkeit, denn er freut sich riesig, wenn man ihn anspricht. Wenn man also etwas vorausschauend agiert, kann man ihn draußen bestens kontrollieren. Zur Sicherheit trägt er trotzdem einen Maulkorb.

Sein Hauptproblem ist mit Besuchern, besonders mit männlichen. Im ersten Moment dreht er richtig durch, wenn Besuch kommt. Man sollte dann auf gar keinen Fall schimpfen, denn das steigert für ihn den Stress und dann ist er überhaupt nicht mehr zu beruhigen. B

Viele Leute halten sich vielleicht für große Hundekenner, aber trotzdem: auch noch so Hunde-erfahrene Besucher sollten ihn wirklich nicht maßregeln, das macht ihm Angst und wirkt sich erfahrungsgemäß kontraproduktiv aus! Wenn Besucher ihn bedrängen, kann es passieren, dass er schnappt. Nach ein paar Stunden der Gewöhnung hat Ares meist volles Vertrauen gefasst und lässt dann alles mit sich machen. Wenn er einem vertraut, ist jede Form von Körperkontakt und zu jedem Zeitpunkt für ihn ein Genuss.

Alles in allem ist Ares ein liebevoller und sehr anhänglicher Hund, mit dessen Macken man umzugehen wissen muss.

Ares lebt zur Zeit auf einer Pflegestelle in der Nähe von Mannheim.

Bei Interesse:
Karina Kalks, karina@weimaraner.at
Bitte schreiben Sie mir Ihre bisherige Hundeerfahrung, wie lange der Hund alleine bleiben müsste, wie sie die Auslastung gestalten wollen und woher Sie kommen. Und gerne alles weitere, was Sie über sich bekanntgeben wollen.